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Liebe Teilnehmer! Die Jury hat getagt und musste aus zahlreichen guten Einsendungen die besten aussuchen. Das Ergebnis war knapp.

Wir gratulieren drei Gewinnerinnen: Steffi Unsleber (TAZ), Jessica Balleer (Rheinische Post) und Christine Panhorst (Neue Westfälische).

Leider macht es wenig Sinn, wenn wir die noch nicht umgesetzten Recherche-Ideen hier veröffentlichen. Themenvorschläge gehören vertraulich behandelt.

Wir werden aber zum Jahresende die entstandenen Geschichten hier veröffentlichen!

Und hier geht es mit dem ursprünglichen Text der Ausschreibung weiter:

Wo gibt es mitten in Israel Bier aus einer deutschen Kleinstadt? Wo wurde die weltweit erste Sportliga nur für Mütter gegründet ? Und wo hatte ein Gastwirt die Idee, dass Israelis und Palästinenser nur die Hälfte zahlen, wenn sie gemeinsam in sein Restaurant gehen?

Israel und Deutschland, das ist eine einzigartige Verbindung. Der Alltag dieser Freundschaft findet in vielen Partnerschaften statt, die Städte beider Länder oft seit Jahrzehnten pflegen. In Städten, die nicht nur Tel Aviv und Jerusalem heißen, sondern Kirjat Motzkin, Beer Ya’akow oder Rishon LeZion.

Aber wie leben und denken die Menschen in unseren Partnerstädten? Keine Ahnung? Höchste Zeit also, dort hinzufahren!

Dieser Wettbewerb (Bewerbung bis 15. Juni) richtet sich an Reporter für regionale Medien in Deutschland, die im Einzugsgebiet der jeweiligen Partnerstädte erscheinen. Wer die besten Ideen für Geschichten aus der Partnerstadt hat, gewinnt eine mehrtägige Recherche-Reise nach Israel.

Drei Gewinner erhalten das Reise-Budget.

Selbstverständlich gilt für die Umsetzung das Themas journalistische Unabhängigkeit. Wir erwarten aber, dass die eingereichte Idee auch verwirklicht wird.


Bis zum 15.06. für den Wettbewerb registrieren!

Sie arbeiten als professioneller Journalist bei einem regionalen Medium, das im Einzugsgebiet einer der deutschen Partnerstädte erscheint (siehe Liste unten). Ihre Chefredaktion unterstützt Ihren bei uns eingereichten Themenvorschlag und ist bereit, Sie dafür einige Tage nach Israel reisen zu lassen.

Sie haben eine kreative Idee, die innerhalb von drei bis vier Tagen in Israel umgesetzt werden kann. Konzepte mit Menschen im Mittelpunkt haben die besten Chancen. Möglich sind viele Formate: Print oder Crossmedia – you name it!

Die Botschaft des Staates Israel übernimmt Reise- und Übernachtungskosten. Dafür erwarten wir, dass die eingereichte Idee umgesetzt wird. Ansonsten gilt journalistische Unabhängigkeit für alle Projekte. Für Recherchen in Israel reichen in der Regel gute Englischkenntnisse.

Die Gewinner reisen innerhalb der zweiten Jahreshälfte 2017 nach Israel. Reisetermine werden individuell abgesprochen , gebucht wird nach Ende des Wettbewerbes.

Die veröffentlichten Beiträge dokumentieren wir auf unseren Plattformen.


Diese Jury wählt die Gewinner aus

Die Jury besteht aus einer Reporterin, einem Reporter und einer israelischen Diplomatin. Jedes Mitglied der Jury ist gleichberechtigt bei der Stimmenabgabe und vergibt Punkte für die besten Ideen. 

Gute Chancen haben kreative Konzepte, bei denen Menschen im Mittelpunkt stehen. 

Die Themenvorschläge sollen nicht länger als 1000 Zeichen und im Stil eines Pitches innerhalb der Redaktion formuliert sein.

Anhänge nicht größer als 1 MB!

Bei gleicher Bewertung kommt es zur Stichwahl durch die Jury.


Thore Schröder

Der gebürtige Hamburger studierte in Berlin und Barcelona Sozialwissenschaften und absolvierte die Axel-Springer-Akademie. Er arbeitete als Reporter für die BZ in Berlin. Zwischenzeitlich erhielt er ein Stipendium, um für Haaretz in Tel Aviv zu arbeiten. Seit 2015 lebt er im Nahen Osten und als freier Korrespondent für BILD und die Funke Mediengruppe tätig.


Adi Farjon

Adi Farjon ist israelische Diplomatin und Pressesprecherin der Botschaft des Staates Israel in Deutschland. Zuvor war sie sie stellvertretende Botschafterin und Konsulin in der Dominikanischen Republik. In Israel studierte sie Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften. Vor Beginn ihrer Laufbahn im israelischen Außenministerium arbeitete Adi Farjon für NGOs in Israel.


Miriam Dagan 

Miriam Dagan ist als Tochter einer deutschen Mutter und eines israelischen Vaters in beiden Welten aufgewachsen. Nach vielen Jahren in Berlin, wo sie als Fernsehreporterin für die Deutsche Welle gearbeitet hat, zog sie im Winter 2016 nach Tel Aviv. Für den Sender i24 produziert sie die politische Talkshow „The Spin Room“. Außerdem berichtet sie für die Deutsche Welle und schreibt für die Times of Israel.


In dieser Liste finden Sie die Partnerstadt

des Erscheinungsgebietes Ihres Mediums

Baden-Württenberg

  • Emmendingen – Drom Hasharon
  • Esslingen am Neckar – Givatayim
  • Freiburg – Tel Aviv
  • Heidelberg – Rehovot
  • Landkreis Ludwigsburg – Kreis Oberes Galiläa
  • Mannheim – Haifa
  • Weinheim – Ramat Gan

Bayern

  • Ammerthal – Modiin
  • Bad Staffelstein – Lod
  • Bad Kissingen – Tamar R.C.
  • Landkreis Haßberge – Kiryat Motzkin
  • Memmingen – Kiryat Shmona
  • Nürnberg – Hadera
  • Pocking – Metulla
  • Landkreis Würzburg – Mateh Yehuda

Berlin

  • Berlin Tempelhof-Schöneberg – Nahariya
  • Berlin-Reinickendorf – Kiryat Ata
  • Berlin-Steglitz-Zehlendorf – Kiryat Bialik – Sderot
  • Berlin – Charlottenburg-Wilmersdorf – Karmiel – Or Yehuda
  • Berlin Mitte-Wedding-Tiergarten – Holon
  • Berlin-Neukölln – Bat Yam
  • Berlin Spandau – Ashdod
  • Berlin Pankow – Ashkelon
  • Berlin Friedrichshain-Kreuzberg – Kiryat Yam

Brandenburg

  • Frankfurt (Oder) – Kadima Tzoran

Bremen

  • Bremen – Haifa

Hessen

  • Frankfurt (Main) – Tel Aviv
  • Gießen – Netanja
  • Hochtaunuskreis – Hagilboa
  • Kassel – Ramat Gan
  • Kreis Offenbach – Kiryat Ono
  • Wiesbaden – Kfar Saba
  • Witten – Lev Hasharon

Mecklenburg-Vorprommern

  • Neubrandeburg– Nazareth

Niedersachsen

  • Landkreis Aurich – Bat Yam
  • Bramsche – Raanana
  • Braunschweig – Kiryat Tivon
  • Celle – Mazkeret Batya
  • Georgsmarienhütte – Ramat Hasharon
  • Hann. Münden – Holon
  • Region Hannover – Kreis Lower Galil
  • Oldenburg – Mateh Asher R.C.
  • Hansestadt Stade – Givat Shmuel

Nordrhein-Westfalen

  • Bergisch Gladbach – Ganey Tikva
  • Bielefeld – Nahariya
  • Bonn – Tel Aviv
  • Dinslaken – Arad
  • Dormagen – Kiryat Ono
  • Dorsten – Hod Hasharon
  • Dortmund – Netanya
  • Düsseldorf – Haifa
  • Essen – Tel Aviv
  • Hagen – Modiin
  • Hochsauerlandkreis/Meschede – Megiddo R.C.
  • Kamen – Eilat
  • Köln – Tel Aviv
  • Langenfeld – Kiryat Bialik
  • Leverkusen – Nazareth Illit
  • Marl – Herzliya
  • Moers – Ramla
  • Monheim – Tirat Carmel
  • Mülheim an der Ruhr – Kfar Saba
  • Münster – Rishon Le Zion
  • Nümbrecht – Mateh Yehuda
  • Recklinghausen – Akko
  • Sankt Augustin – Mewasseret Zion
  • Siegen – Wittgenstein – Emek Hefer
  • Solingen – Ness Ziona
  • Viersen – Pardesia
  • Wiehl – Yokneam
  • Wuppertal – Beer Sheva

Rheinland-Pfalz

  • Andernach – Dimona
  • Landkreis Bad Kreuznach – Kiryat Motzkin
  • Koblenz – Petach Tikva
  • Mainz – Haifa
  • Neuwied – Drom Hasharon
  • Worms – Tiberias

Saarland

  • Landkreis Neunkirchen (Gemeinde Eppelborn) – Kfar Tabor
  • Speyer – Yavne

Sachsen

  • Freiberg – Ness Ziona
  • Grimma – Gezer
  • Leipzig – Herzliya
  • Reichenbach (Vogtland) – Ma’alot Tarshiha

Sachsen-Anhalt

  • Verbandsgemeinde Unstruttal – Lehavim
  • Burg – Tira

Schleswig-Holstein

  • Bad Oldesloe – Beer Yaacov
  • Bad Segeberg – Kiryat Motzkin

Thüringen

  • Erfurt – Haifa
  • Nordhausen – Beit Shemesh


Bewerben Sie sich jetzt!

Bitte füllen Sie alle Felder laut Vorgaben aus. 

Die Schilderung Ihrer Themas darf nicht länger als 1000 Zeichen sein, Attachements nicht größer als  1 MB. 

Bitte denken Sie an ein kurzes Schreiben Ihrer Redaktionsleitung zur Bestätigung, dass Sie zur Recherche Ihres Themas nach Israel reisen  können. 

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an die Presseabteilung der Botschaft des Staates Israel: press3@berlin.mfa.gov.il oder 030 8904 5402. 

Ihr Name

Lebenslauf (PDF-Datei)

Bestätigung Ihrer Chefredaktion, dass Ihre Rechercheidee unterstützt wird (PDF-Datei)

Ihre Rechercheidee. Bitte ohne Nennung Ihres Namens, damit dieses Dokument in anonymisierter Form von unserer Jury begutachtet werden kann. (PDF-Datei)

VIEL ERFOLG!